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Text and Translation – Sabine Klewe
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Sabine Martin
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Karen Sander

Guten Morgen!

Ausgeschlafen? Ich habe schon alles für Ihren Besuch vorbereitet - sehen sie sich in Ruhe um und melden Sie sich, wenn Sie Fragen haben. Sie wissen ja, wo Sie mich finden. Moment noch - könnte ich wohl einen Schluck von Ihrem Kaffee haben? Danke. Mhhh, das tut gut!


13.02.2014

Fantasie und Fiktion

Wie viel Wirklichkeit braucht ein Roman?

Beim Recherchieren für meinen nächsten Thriller bin ich wieder über die Frage gestolpert: Wie viel Realität braucht mein Roman? Wie viel Realität verträgt er, um noch Roman zu sein? Ein schwieriger Spagat, nicht nur, weil eine reine Ansammlung von Fakten stinklangweilig wäre, sondern vor allem, weil jeder Leser seine eigene Wirklichkeit hat. Mehr noch: Letztlich erfahren wir das, was wir für die Realität halten, ja auch nur in Form von Geschichten, nämlich durch Zeitungsartikel, Geschichtsbücher oder Reportagen. Wie fragte Watzlawick so treffend: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?


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