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Text and Translation – Sabine Klewe
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Guten Tag!

Ich arbeite gerade an einem sehr spannenden Projekt, wissen Sie? Aber sehen Sie sich ruhig um, ich stehe Ihnen für Fragen dann gerne später zur Verfügung. Senden Sie mir einfach eine Email, dann melde ich mich, sobald ich diese verflixten Moorhühner erledigt habe.


16.09.2021

Mit Maske auf Verbrecherjagd

Wieviel Corona darf in den Krimi?

Als die Pandemie noch frisch und neu war, waren sich (fast) alle in der Buchbranche einig, dass Masken, PCR-Tests und Desinfektionsmittel in Unterhaltungsromanen nichts zu suchen haben – außer vielleicht in der Rechtsmedizin. Wir waren davon überzeugt, dass uns diese Dinge im Alltag schon mehr als genug nerven und wir nicht auch noch in unserer Freizeit davon lesen wollen.
Doch allmählich sind die Begleiterscheinungen der Pandemie so sehr Teil unseres Alltags geworden, dass wir sie in der Fiktion nicht einfach ausblenden können. Erste Krimis – Filme und Bücher – lassen Figuren Maske tragen, zeigen unser Leben so, wie es gerade ist. Überall auf der Welt. Und erstaunlicherweise stört es mich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich ertappe mich dabei, wie ich kurz stocke, wenn sich Menschen in Filmen zur Begrüßung umarmen oder im Flugzeug keine Maske tragen.
Trotzdem scheue ich mich noch, diese neue Realität in meinen Büchern auftauchen zu lassen. Denn irgendwann wird die Pandemie (hoffentlich!) vorbei sein, und dann, so fürchte ich, werden Geschichten, in denen Testzentren und Alltagsmasken vorkommen, schneller veralten als solche ohne.
Im Augenblick schreibe ich an einer Krimireihe, die 2019 spielt. Ich darf mich also noch ein wenig um das Problem herumdrücken. Vielleicht so lange, bis ich die Coronajahre einfach überspringen und danach wieder einsteigen kann, als wäre nichts gewesen?


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